FAQ: Häufig gestellte Fragen

 

     

 

Ausbildungsform
Die SKOM ist eine BAO-anerkannnte 5-jährige Ausbildung. Die Ausbildung
wird als Teilzeitunterricht über 5 Jahre mit insgesamt 1350 Unterrichtsstunden
organisiert. 7 Seminare pro Schuljahr, wobei ein Ausbildungsjahr aus 4
Seminaren à 4 Tagen und 3 Seminaren à 3 Tagen besteht.

 

Theorie/Praxis
Das Verhältnis von theoretischem zu praktischem Unterricht entspricht in etwa
40 zu 60%. Um eine intensive persönliche Betreuung, insbesondere bei der
praktischen Arbeit zu gewährleisten, werden viele Dozenten von Assistenten
unterstützt.

 

Skripte
In allen Fächern erhalten Sie Skripten als Lernhilfen für die Ausbildung.
Von den zu erlernenden Techniken gibt es Bildmaterial welches auch in die
Skripte eingearbeitet ist. Die Skripte und Unterlagen stehen in digitaler Form
(pdf-Dateien) kostenlos zur Verfügung.

 

Literatur
Wir beraten Sie gern über sinnvolle weiterführende Literatur.
www.jolandos.de

 

Behandlungen am Patienten
Zu Beginn stehen Falldarstellungen im Vordergrund; der Dozent demonstriert
Untersuchung und Behandlung am Patienten. Die Problemstellung wird
gemeinsam analysiert und das osteopathische Behandlungskonzept
besprochen. Im nächsten Schritt behandeln Sie unter Supervision. Das
konstruktive Feedback des Dozenten führt Sie zu einer eigenverantwortlichen
und souveränen Umsetzung der Osteopathie in die Praxis. Durch diese
Behandlungen lernen Sie im Laufe Ihrer Ausbildung eine ganze Spannbreite
verschiedenster Patienten und Beschwerden kennen.

 

Anatomie am Präparat
Die Kursteilnehmer haben zweimal im Jahr die Möglichkeit, in dem
anatomischen Institut der Universität Ulm und/oder Hamburg am Präparat zu
arbeiten. Pro Schuljahr & pro Zentrum werden 2 Seminare (Wochenende)
angeboten.

 

Versäumter Unterricht & Unterbrechung der Ausbildung
Falls Sie aus irgendeinem Grund einen Unterricht versäumen sollten, dürfen
Sie ihn im anderen Kursort nachholen. Sie können die Osteopathie-Ausbildung
jederzeit unterbrechen.

 

Prüfungen
Gemäß den Richtlinien der BAO werden schriftliche & mündlich/
praktische Prüfungen abgelegt. Im Laufe und am Ende des fünfjährigen Studiums erfolgen
die Abschlussprüfungen der BAO.

 

Klassensprecher/in
Jede Schulklasse wählt einen Sprecher/eine Sprecherin, der/die im
regelmäßigen Austausch mit der Schulleitung steht.

 

Kosten pro Seminar
Die Kursgebühren betragen zur Zeit 320,- € pro Seminar (inkl. Skripten)

 

Quereinsteiger
Falls Sie an einer anderen Schule bereits eine Osteopathieausbildung begonnen
und abgebrochen haben, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung. Wir
prüfen gerne, ob wir Ihnen, gemäß den Richtlinien der AFO/BAO die Kurse
anrechnen können.

 

Politik & rechtliche Situation der Osteopathie in Deutschland
Es gibt keine staatliche Regelung der Ausbildung und der Berufsbezeichnung
der Osteopathie in Deutschland. Es gibt auf Länderebene lediglich eine
staatliche Regelung. Seit November 2008 gibt es im Bundesland Hessen eine
Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für Osteopathen (WPO-Osteo).
Die WPO-Osteo regelt den Weg zur Erteilung einer staatlichen Erlaubnis zur
Führung der Weiterbildungsbezeichnung Osteopathin/Osteopath in Hessen.
Diese WPO bringt allerdings keine Vorteile für die Berufsausübung. Sie regelt
nicht die Berufsausübung eines Osteopathen; dies ist weiterhin Ärzten und
Heilpraktikern vorbehalten.
Durch die WPO-Osteo wird kein eigenständiger Beruf des 'Osteopathen'
geschaffen. Außerdem sieht die WPO eine maximale Studiendauer von vier
Jahren vor ► konkret bedeutet das, daß 1350 Unterrichtsstunden innerhalb
von 4 Studienjahren absolviert werden müssen!

 

Akademische & politische osteopathische Instanzen in Deutschland
* AFO = Akademie für Osteopathie e.V., AFO
Ziele: die AFO arbeitet als unabhängiges Organ für einen einheitlichen
Standard und für gesicherte Qualität im Bereich der Osteopathie. Sie dient der
Lehre und Fortbildung, sowie der Forschung und Weiterentwicklung im Bereich
der Osteopathie. www.osteopathie-akademie.de

 

* BAO = Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.
Ziele: die Festlegung von Ausbildungs- und Prüfungskriterien für Ausbildungsgänge
in der Osteopathie, die Qualifikation der Lehrpersonen und die
Entwicklung eines zukünftigen Berufes "Osteopath". www.bao-osteopathie.de

 

* BVO = Bundesverband Osteopathie e.V
Ziele: die Anerkennung der Osteopathie als Behandlungsmethode im deutschen
Gesundheitssystem. Der BVO legt besonderen Wert auf Öffentlichkeitsarbeit,
aber auch auf qualifizierte Ausbildung. www.bv-osteopathie.de

 

* VOD = Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Ziele: Anerkennung des eigenständigen Heilberufs Osteopath, Information und
Qualitätssicherung, Vermittlung von Therapeuten. www.osteopathie.de

 

Titel & Diplom; D.O. (DO), Bsc Ost, Msc Ost, usw…
* Osteopath-BAO:
Damit Sie die Urkunde ”Osteopath-BAO” bei der BAO beantragen können,
müssen Sie nach heutigem Stand diese Bedingungen erfüllen:
1. Bestehen der BAO-Prüfungen
3. Abgabe einer (kleinen) Abschlussarbeit

 


* Osteopath-D.O. (Osteopath-DO):
Um Osteopath-D.O. (diplomiert in Osteopathie) zu werden, müssen Sie nach
heutigem Stand diese Bedingungen erfüllen:
1. Bestehen der BAO-Prüfungen
2. Anfertigung einer wissenschaftlichen osteopathischen Arbeit (These bzw
Diplomarbeit). Sie müssen eine klinische Studie planen, durchführen,
ausarbeiten und vor einem Gremium (der AFO, DVO, usw) vorstellen.

 


* D.O. (DO)
In den USA bedeutet die Bezeichnung D.O.: Doctor of Osteopathic Medicine
Im Alltag der klinischen Praxis in den USA sind Ärzte mit dem Titel D.O.
gleichgestellt mit den Kollegen, die den Titel M.D. (Medical doctor) erworben
haben. Dort praktizieren die D.O.’s als vollapprobierte Ärzte mit allen
entsprechenden Rechten.
Die Bezeichnung Osteopath D.O. steht in Europa für „Diplom in Osteopathie“.
Um diesen Titel zu erlangen, muss eine fünf- bzw. sechsjährige
Osteopathieausbildung (Teilzeit oder Vollzeit) durchlaufen werden die mit einer
Diplomarbeit abschließt. Wer sich zum Osteopathen in einer Teilzeitausbildung
ausbilden lassen möchte, muss bereits ein Diplom im medizinischen oder
paramedizinischen Bereich vorweisen können.

 


* D.O.® oder DO®
Der in Deutschland erworbene/vergebene Titel D.O. ® hat keine rechtliche
Bedeutung. Allerdings ist D.O.® eine geschützte Wortmarke des Verbandes der
Osteopathen Deutschland e.V. (VOD).

 


* AFODO®
Die Marke ist Eigentum der Akademie für Osteopathie, AFO und wird an
Osteopathen vergeben, die die Abschlussprüfung(-en) der Osteopathie-
Ausbildung erfolgreich bestanden haben und ihre Diplomarbeit bei der AFO
vorgestellt haben.

 


* BSc Ost.

Die SKOM-Studenten bzw Absolventen können während (ab dem 3. Studienjahr) bzw nach der Ausbildung
einen Bachelor-Studiengang in der Osteopathie absolvieren. Der Studiengang Osteopathie wird als Vertiefungsrichtung des Studiums zum „Bsc in Complementary Medicine & Osteopathy“ angeboten. Die staatliche Genehmigung des Studiengangs liegt seit Anfang November 2010 vor. Der Studiengang wird im Schwester-Institut des INCOM, dem Institut für körperbezogene Therapien der Steinbeis Hochschule Berlin durchgeführt. Die Entwicklung des Studiengangskonzept wurde unter Einbeziehung aller Empfehlungen der Bologna-Erklärung in Kombination mit etablierten Ausbildungsinhalten von Fachleuten der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO), dem Bundesverband Osteopathie e.V. (BVO), osteopathisch tätigen Ärzten, Hochschulexperten und kooperationswilligen Hochschulen in den USA realisiert. Der Titel darf in Deutschland geführt werden, berechtigt aber nicht zur Ausführung der Osteopathie. Hierfür ist in Deutschland im Moment mindestens der Heilpraktiker notwendig.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER!


* MSc Ost.

Nach der Ausbildung ist es für die SKOM-Absolventen möglich der Master of Science (MSc) in Osteopathie als akademischer Grad zB an der Donau-Universität Krems zu erwerben. Der Titel darf in Deutschland geführt werden, berechtigt aber nicht zur Ausführung der Osteopathie. Hierfür ist in Deutschland im Moment mindestens der Heilpraktiker notwendig.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER!

 

Internationale Anerkennung
Streben Sie eine vorübergehende oder dauerhafte Auslandstätigkeit an? Wir
gehen davon aus, dass die Bezeichnung eines Abschlusses als "international
anerkannt" bei vielen Interessentinnen und Interessenten den Eindruck
erweckt, dass man mit dem Abschluss überall im Ausland als Osteopathin oder
Osteopath die Berufsanerkennung erhalten und dort arbeiten könnte.
Dies ist nicht der Fall. In der Regel wird über die Berufszulassung individuell
entschieden, je nach den Regeln des Gastlandes, in dem man arbeiten möchte.
In akademischer Hinsicht gibt es keine internationale Behörde, Agentur oder
Stelle, die eine "internationale Anerkennung" im Bereich Osteopathie
aussprechen könnte. Formal gibt es somit keine akademische "internationale
Anerkennung".

 

Fortbildungspunkte
Nach § 125 Abs. 1 SGB V erhalten Physiotherapeuten anteilige
Fortbildungspunkte für die Osteopathie-Ausbildung.
Nach § 95d und § 137 SGB V erhalten Ärzte Fortbildungspunkte für die
Osteopathie-Ausbildung
Bundesministerium - Weiterbildungsförderung für Physiotherapeuten auch vom
Bundesministerium unter www.begabtenfoerderung.de

 

Förderungen - Bildungsprämien
Mit Weiterbildung schaffen Sie sich neue Chancen. Und mit der Bildungsprämie
sichern Sie sich dabei noch Vorteile: Der Prämiengutschein kann für Sie bis zu
500 Euro wert sein.
Einen Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn Sie erwerbstätig sind und
Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 25.600 Euro (oder 51.200 Euro
bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Auch Berufsrückkehrer/-innen
oder Mütter und Väter in Elternzeit können einen Prämiengutschein
bekommen. Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Bund 50% der
Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro. Sie können den
Prämiengutschein für die Ausbildung einmalig und schnell in einem
Beratungsgespräch erhalten; anschließend können Sie ihn mit der Anmeldung
beim Bildungsträger abgeben und erhalten eine reduzierte Rechnung.
Wichtig: Erst beraten lassen, dann anmelden!
www.bildungspraemie.info oder Tel: 0800 / 26 23 000